Löschflugzeug kollidiert mit illegaler Drohne

Die Bekämpfung der verheerenden Brände in Los Angeles wird erheblich eingeschränkt

Am 8. Januar 2025 brachen an verschiedenen Stellen in der Umgebung von Los Angeles (USA) Feuer aus, die sich durch heiße Winde versträrkten und weiter angefacht wurden. Schon drei Tage später ging man davon aus, dass über 5.000 Privathäuser den Flammen zum Opfer gefallen sind.
Zur Brandbekämpfung kamen zwei Löschflugzeuge CL-415 (Super Scooper) zum Einsatz. Am 10. Januar 2025 kollidierte eines der beiden Löschflugzeuge in der Luft mit einer illegalen Drohne, die trotz Flugverbot über das Einsatzgebiet gesteuert worden war.
Berichten zufolge durchschlug die Drohne eine Tragfläche und zwang das Löschflugzeug umgehend zur Rückkehr zum Flugplatz, wo es sicher landete.
Für die Löscharbeiten stand ab diesem Zeitpunkt nur noch ein einziges Löschflugzeug zur Verfügung. Die CL-415 verfügt über ein Tankvolumen von 6.137 Liter.

Die Drohne ist in den Tragflügel eingeschlagen. Einen identischen Schaden hat die University of Dayton in einer Forschungsarbeit im Jahr 2018 provoziert, als sie eine Drohne bei hoher Geschwindigkeit auf einen Flugzeugflügel prallen ließ.

Es handelt sich um ein Modell „DJI Mini“ mit lediglich 249 Gramm Abfluggewicht. Luftfahrtbehörden gehen davon aus, dass Drohnen in dieser Gewichtsklasse keinen Schaden verursachen können. Deshalb sind 249 Gramm-Drohnen von den meisten Regularien nicht betroffen.

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